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Der verhängnisvolle achte Tag der Schöpfung

Betrachtungen aus der Sicht eines Christen

Im Buch Genesis steht geschrieben: «Und Gott sah an alles, was Er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag. So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebten Tage Seine Werke, die er machte und ruhte am siebten Tage von allen Werken, die Er gemacht hatte.»

Während im ersten Kapitel die Schöpfung Gottes in ihrer rein geistigen Ausprägung geschildert wird, erfahren wir im zweiten Kapitel die Erschaffung des Adams als lebendiges Seelenwesen: «...da bildete Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und hauchte ihm die Seele ein. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Seelenwesen.»

Erst dann, als Gott aus dem Erdboden die Tiere des Feldes und die Vögel des Himmels erschaffen hatte und aus der Rippe des Adams die Eva erschuf, fiel der Mensch in die Sünde, indem er von der Schlange überredet wurde, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Der paradiesische rein geistige Mensch besass noch das kosmische Bewusstsein, wusste nichts von gut und böse und konnte noch nicht sündigen.
Die listige Schlange sprach zu Eva: «Esst nur vom Baum der Erkenntnis, ihr werdet keinesfalls des Todes sterben, sondern Gott weiss, an dem Tage, an dem ihr davon esst, werden eure Augen aufgehen und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.»

Es gab und gibt immer wieder Schöpfungen und es gab und gibt immer wieder Einflüsterungen der Schlange vom Baum der Erkenntnis zu essen, und immer wieder wollte der Mensch im Streben nach Macht Gott sein. Wie damals, so auch heute!

Die Sprache der Schlange heute lautet: «Greift ein in die kleinsten Teilchen der Materie und des Lebens. Ich werde euch zu allwissenden Göttern machen. Was kümmert ihr euch um einen Gott? Er hat die Menschheit längst sich selbst überlassen. Schafft neues Leben und tötet Leben wie es euch beliebt. Was gut ist verderbt und was böse ist lasst zu Ehren kommen.»

Stets und auch heute wieder fiel der Mensch der teuflischen Versuchung zum Opfer: «Dies alles will ich dir geben, wenn du mir zu Füssen fällst.» Die Triebfeder hierzu war immer dieselbe: Das Streben des Menschen, selbst Gott zu sein. Der Fluch der Sünde wuchs vom Beginn der Schöpfung bis in die Gegenwart mit jedem Eingriff in die Schöpfung.

Millionen Tiere mussten ihr Leben hergeben für eine fragwürdige Medizin, die mehr Leiden schuf, als sie vorgibt zu heilen. Es lastet ein gewaltiger Fluch auf ihr und niemals kann sie vorgeben zu heilen. Als bereits sichtbar gewordener Fluch ist die stets grösser werdende Zahl der Medikamentenopfer und die Zahl derer, die an den Nebenwirkungen und an den Medikamenten gegen die Nebenwirkungen sterben. Täglich kommen neue Medikamente auf den Markt und täglich fast müssen Medikamente wegen ihrer Gefährlichkeit vom Markt gezogen werden.

Im April 1996 hat die amerikanische Arzneimittelbehörde mit fünf gegen drei Stimmen das Antidepressivum Fenphen zugelassen, das von den Ärzten bereits nach zwei Monaten 2,5 Millionen mal verschrieben wurde. Bis heute sollen ca. 60 Millionen Menschen dieses Medikament geschluckt haben, die sich Erleichterung von ihren Kopfschmerzen, Depressionen, Psychosen und Zwangsneurosen versprachen. Bei 30% aller Fenphen-Patienten fanden Ärzte der Mayo-Klinik Herzklappenveränderungen und Herzinsuffizienz mit Todesfolgen. Die FDA entzog in der Folge die Zulassung und die Droge verschwand vom Markt. Ähnliche Beispiele gibt es viele!

Joh. 15/1: Ich bin der Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jegliche Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, wird er wegnehmen, und eine jegliche, die da Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt. Man sammelt sie, wirft sie ins Feuer und sie müssen verbrennen. So ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.

Wir Christen hoffen durch den Glauben an die Worte Jesu in Ihm bleiben zu dürfen, um mit Ihm in der Herrlichkeit ewig zu leben. Unser Ziel ist es, die Leiden, d.h. das Kreuz auf uns zu nehmen. Wir tun es von Herzen gern, da Er Sein Kreuz für uns alle trug. Er wollte Sein Leid nicht vermindern, da Er sich ganz bis zum bittern Ende am Kreuz opfern wollte. Es wäre Ihm ein Leichtes gewesen, vom Kreuz herab zu steigen. Auf Seine Bitte hin wären Legionen von Engeln dazu bereit gewesen.

Er wurde unter grausamen Schmerzen ans Kreuz geschlagen, um unsere Sünden zu tilgen. Er erwartet von uns, dass wir unsere Nöte und Krankheiten als Prüfung sehen in dieser Erdenschule, um als Seine Reben, genährt vom wahren Weinstock ins ewige Leben zu gelangen.

Sein geschundener Körper wurde zur homöopathischen Höchstpotenz für meine und der Welt Sünden. Homöopathie ist aus der Gnade Gottes uns Menschen geschenkt worden, dass wir ihr wahres Heil, tausendfach durch Sein Fleisch und Blut potenziert, zum Segen der ganzen Menschheit verwenden.

Unser Ziel ist nicht ewiges Leben auf Erden, sondern ewiges Leben im Himmel. Nicht ein langes Leben in Wohlstand und Glück, mit Ehren und Erfolgen beschert uns die ewige Glückseligkeit, sondern bestandene Prüfungen, ertragene Schmerzen und erbrachte Opfer.

Wer in Ihm bleibt, der kann nicht lieblos sein, der kann nicht Kranke und Behinderte verachten, der kann nicht abtreiben, nicht in die Gene eingreifen, nicht Gott spielen wollen. Wer aber Menschen verachtet, gleich welcher Konfession und Hautfarbe, wer Kranken, Alten und Behinderten das Lebensrecht verweigert, wer ins menschliche Genom eingreift, um den Menschen von Erbkrankheiten zu befreien, wer Tiere grausam quält, um Medikamente für die Menschheit zu testen, der wird mit den Worten Jesu eingesammelt und ins Feuer geworfen.

Dabei wäre es die Aufgabe der Kirchen gewesen, sich gegen die Plünderer der Schöpfung mit der ganzen vom Himmel ihr gegebenen Kraft und Vollmacht zur Wehr zu setzen. Die Weisung Gottes: «Macht euch die Erde Untertan» wurde im teuflischen Ansinnen nach Macht und Bereicherung ins Gegenteil verkehrt: «Plündert die Erde und tötet alle und alles, was eurem Ziel zur Erlangung der Weltherrschaft im Wege steht.»

Die Kirche hat den Anfängen nicht gewehrt aus purer Angst, ihre Schäfchen nicht zu verärgern. Zu lange drückten die Verantwortlichen dieser Kirchen beide Augen zu in der Meinung, dies sei Aufgabe des Staates. Und der Staat rechtfertigte sich mit der Ausrede, dies sei Aufgabe der Kirchen. An ihre Stelle traten Ethikkommissionen, welche als willkommene dritte Instanz für Kirche und Staat Recht sprachen.
Auf die Frage an einen Theologen, was denn das Wort Ethik bedeute, bekam ich die Antwort, Ethik bedeute das geltende Recht auf Grund der allgemein herrschenden Meinung. Also müssen wir so lange warten, bis mehr als die Hälfte der Frauen die Abtreibung wünscht und der Mord am Ungeborenen wird legalisiert! Ebenso müssen wir warten, bis mehr als die Hälfte der Jugendlichen kifft, dass kiffen erlaubt wird. Dasselbe kann mit dem Alkohol- und Tabakkonsum, dem Tablettenmissbrauch und den Verhütungsmitteln für Jugendliche geschehen.

Es gibt die Läuterungsfeuer im Jenseits, in denen all jene schmachten, die Gottes Schöpfung geplündert und geschändet haben. Darunter sind vor allem Ärzte und Forscher, die meinten Gott zu sein, die kalt und gewissenlos Ungeborene im Mutterleib vergifteten und zerstückelten und in den Abfalleimer warfen, Embryonen züchteten, sie folterten in schmerzlichen Untersuchungen und sie einfroren und sie bei krankhaften Erscheinungen vernichteten.

Es sind darunter Priester, Bischöfe und Päpste, die nicht nach den Worten Jesu lebten, sich nicht gegen die Schänder der Schöpfung erhoben, die ein anderes Evangelium verkündeten, ein Evangelium des Stolzes und der Macht.

Die Urkrankheit, aus der alle andern Krankheiten erwuchsen, ist die Gottferne, das Getrenntsein von Gott. Im Abfall von den göttlichen Geboten und Weisungen hat der Mensch sich vom wahren Weinstock Jesus Christus getrennt und muss nun Seinen Worten gemäss abdorren und ins Feuer geworfen werden. Die Sündenlast durch lasterhafte Eingriffe in die Schöpfung hat derart zugenommen, dass die Gebete aller Guten auf Erden den Zorn Gottes bald nicht mehr bändigen können, d.h., dass der liebende Gott der hochmütig gewordenen Menschheit ihre selbstverdiente Strafe zulassen muss.

Die Krankheit ist dem Menschen geschenkt als hohes Gut. Krankheit galt lange Zeit als Strafe Gottes. Nur im geduldigen Ertragen einer Krankheit können wir seelisch-geistiges Leid vermindern, uns von den Altlasten der vergangenen Leben und dieses Lebens lösen und uns durch Busse und Einsicht mit Gott und den Nächsten versöhnen.

Johann Sebastian Bach gibt uns durch sein erlittenes und geduldig ertragenes Leiden ein lebendiges Beispiel hierzu:

Im Alter von 9 und 10 Jahren verliert er seine Eltern. Mit 35 Jahren stirbt seine innigst geliebte Frau. Von seinen in 2 Ehen gezeugten 20 Kindern muss er 11 zu Grabe tragen. Er nahm sein Schicksal mutig auf sich und versöhnte sich im Leid mit Gott und den Menschen. Aus Gnade Gottes wurde ihm sein inwendiger Tabernakel geöffnet, aus dem uns gewaltige Schätze zuflossen. Musik, die als Klang gewordene Liebe alle himmlischen Arzneien in sich hat, will uns zur kosmischen Harmonie, zu Ruhe und Frieden führen.

Was braucht die gestresste Menschheit mehr als Ruhe, Frieden und Harmonie?

Niemals sind wir Gott näher als in der Krankheit, denn mit Schmerzen sind wir nicht ausgelassen, wir berauschen unsere Sinne nicht leichtsinnig und streben nicht nach materiellen Gütern. Krank im Bette liegend ist uns die Gelegenheit gegeben, über den Grund unserer Krankheit nachzudenken.

Das Wort von Johannes dem Täufer: «Tut Busse und bekehret euch!» hat nach wie vor vollste Gültigkeit. Ja immer dringender wird dieser Aufruf an uns Endzeitmenschen, da unsere Schuld mit jedem vertanen Leben auf dieser Erde wuchs.

Der Traum eines neuen, makellosen und superintelligenten Menschen ist alt, doch mit den gentechnischen Möglichkeiten dieser Zeit meinen die selbst ernannten Götter in den Labors des Teufels dies nun schaffen zu können.

Einerseits wollen sie den Menschen durch Eingriffe in die Keimbahn verbessern und andererseits wird ausgerottet und vernichtet, was ihnen nicht lebenswert erscheint. Sie argumentieren, es sei das Recht eines jeden Menschen, einen gesunden Verstand in einem gesunden Körper zu besitzen. Deshalb werde durch die Abtreibung eines kranken Kindes dem Kinde eine menschenunwürdige Lebensweise erspart, mit andern Worten, dies sei eine humane Tat.

Die heutigen Reproduktionsmediziner sind mit ihrem Wunsch nach einem neuen Menschen, wie wiedergeborene Nazis. Auch sie forderten im Wahne nach einer Herrenrasse die Vernichtung des unwerten Lebens. So wurden Juden, Zigeuner, Romas, Behinderte und Krüppel verfolgt und getötet. Eugenik (eu = schön) heisst das Wort für diese Schandtaten, die Hitler, Stalin und andere damals, sowie despotische Genforscher heute praktizieren. Während die negative Eugenik unerwünschte Erbanlagen systematisch unterdrückt, fördert die positive Eugenik, welche Täuschung, die guten Erbanlagen mit Hilfe lästerlicher Eingriffe in die Gene.

«Wer nicht in mir bleibt, wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt», heisst es im obigen Ausschnitt des Johannesbriefes. Ein wahrlich schwerwiegender Satz! Sie, die Leben wegwerfen, töten und Leben in den Kälteschlaf verbannen, werden dasselbe Schicksal erlangen, das sie dem menschlichen Leben in seinem frühsten Stadium mit der Gentherapie und im späten Leben mit der Euthanasie angetan haben.

In einem Vortrag eines kritischen Mediziners hörte ich:

Wenn im 8-Zellerzustand nach der Zeugung aus jeder Zelle noch ein vollständiger Mensch entstehen kann, so ist jede Zelle auch ein kompletter Embryo. Deshalb steht der Tatbestand des Klonens fest. Die Gefahr, so fuhr er fort, sei danach gross, dass die nicht übertragenen Embryonen als Forschungsobjekt weiter genutzt werden können, was nach dem geltenden Embryonenschutzgesetz verboten sei. Ist der Embryo Träger einer unheilbaren Krankheit, heisst das Urteil «extinct», was so viel heisst wie auslöschen, töten oder Verbannung in den Kälteschlaf!

Sie, die Schänder und Vernichter göttlichen Lebens haben Luzifer die Treue versprochen und erhielten von ihm alles, was sie sich erbaten: Die Macht, neues aber totes Leben zu schaffen.

Wir, die wir uns Christen und Kinder Gottes nennen, haben unser Leben der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und dürfen auf das Versprechen hoffen, dass der Himmlische Vater Seine Kinder nicht verlassen wird.

Deuteronium 4/31: «Denn der Herr dein Gott ist ein barmherziger Gott. Er wird dich nicht verlassen noch verderben, wird auch den Bund nicht vergessen, den Er deinen Vätern geschworen hat.»

Ein wichtiges Ziel aller Reproduktionsmediziner ist, durch Tests an Speichel und Blut Gesundheitsrisiken (monogenetischen Krankheiten wie Trisomie 21, Cholera Huntington, Thalassämie) herauszufinden. Ein verhängnisvoller Blick in die Zukunft wird den Menschen eröffnet. Ein schwerwiegendes Orakel kann dem Menschen zum Albtraum werden.

Man stelle sich die Folgen für eine Kinderseele vor, wenn ihr bereits mit 12 Jahren eröffnet wird, es erkranke in spätern Jahren mit grosser Wahrscheinlichkeit an einer unheilbar geltenden Krankheit. Die Bedenklichkeit solcher Tests wird erst deutlich, wenn eine solche angstmachende Diagnose ohne die notwendige Beratung die Kinderseele trifft!

Was nützen Tests, wenn die Krankheiten nicht behandelt werden können? Der Humangenetiker, welch ein täuschender Begriff, Dr. Rainer Caspari: «Wir können durch unsern Test die Krankheit nicht anders behandeln, wir können sie nur früher erkennen. Der Nutzen ist primär diagnostischer Art. Auf lange Sicht gesehen hoffen wir schon, dass wir durch das Verständnis der Veränderungen, die durch die Genveränderungen entstehen, auch therapeutisch eingreifen können.»

Weil die Menschheit die Hoffnung und den Glauben an die Worte Jesu verloren hat, sucht sie Hoffnung auf die trügerischen Versprechungen der selbst ernannten Götter in weissen Kitteln. Sie werden sich aber alle in Schall und Rauch auflösen, wenn ersichtlich wird, was sie anrichteten.

Der Eingriff in die menschliche Keimbahn ist vergleichbar mit der Kernspaltung. Gewaltige Kräfte werden geweckt und freigesetzt. Jede Veränderung in der Keimbahn wird mit absoluter Sicherheit an die Nachkommen weitergegeben. Ein unwiderruflicher Countdown ist in Gang gesetzt, den die Menschheit in grosser Härte zu spüren bekommen wird.

Daniel 11/31: Und seine Heere werden kommen und Heiligtum und Burg entweihen und das tägliche Opfer abschaffen und das Gräuelbild der Verwüstung aufstellen. Und er wird mit Ränken alle zum Abfall bringen, die den Bund übertreten, aber die vom Volk, die ihren Gott kennen, werden sich ermahnen und danach handeln. Und die Verständigen im Volk werden vielen zur Einsicht verhelfen, darüber werden sie verfolgt werden mit Schwert, Feuer, Gefängnis und Raub eine Zeitlang. Während sie verfolgt werden, wird ihnen eine kleine Hilfe zuteil werden; aber viele werden nicht richtig zu ihnen halten.

Wir sind als die Verständigen, die Gottes Wort verstanden und danach leben sollen, aufgerufen, die Augen der geistig blinden Menschen in Liebe und Beharrlichkeit zu öffnen. Dies kann unmöglich von heute auf morgen geschehen. Bei so vielen fixen Meinungen von Pharmabossen und Reprofanatikern, die den Glauben an die göttliche Allmacht mit dem irrigen Glauben an ein ewiges Leben auf Erden und an die grenzenlose Manipulierbarkeit der Gene vertauscht haben, kann uns unsre Aufgabe nur in einem deutlichen Weckruf gelingen, der im Zusammenschluss aller erwachten Kräfte den Untergang der Menschheit noch aufhalten könnte.

Die Heere der Dämonen sind gekommen und haben alles Heilige und Ehrwürdige entweiht. Sie haben sich die Herzen der Menschen erobert und predigen nicht mehr die selbstlose, barmherzige Liebe, sondern den herrschenden Zeitgeist: Das Recht auf Lust zu jeder Zeit, Toleranz mit Schwulen und Lesben, Sympathie zu Perversionen und Abartigkeiten, Partnertausch und Ehebruch.

Damit sie dies alles erreichen konnten, musste die Kirche in ihrem innersten und heiligsten Kern verwüstet werden, d.h. von den alten, von Jesus Christus eingesetzten Sakramenten «gesäubert» werden. Was gilt heute noch die heilige Taufe? Wer versteht den tiefsten Grund dieses bedeutenden Sakramentes? Was es heisst von der Erbschuld befreit zu werden, weiss bald niemand mehr. Die Wörter Gnade und Barmherzigkeit sind vielen Menschen zu einem Fremdwort geworden.

Ebenso erging es der Demut. Wer den Mut zum Kniefall hat vor dem, der alle Macht hat im Himmel und auf Erden, wird als Spinner und Fanatiker bezeichnet und mit den Worten eines Priesters blossgestellt: «Steh auf, du willst wieder frömmer sein als andere!»

Deshalb wurden auch die Kniebänke aus den Kirchen entfernt, da die durch den Kniefall bezeugte Demut nicht zu einem modernen, vom Geiste Luzifers eingeweihten Menschen passt.

Ebenso wurden die Beichtstühle entfernt, da die Notwendigkeit des Heiligen Busssakraments als Voraussetzung zur Heiligung durch den Empfang von Jesu Fleisch und Blut im herrschenden Zeitgeist nicht mehr verstanden wird.

Die christlichen Konfessionen sind in einer vom Geiste Luzifers inspirierten Ökumene auf den Leim gekrochen, die aus der unblutigen Wiederholung des Kreuzesopfers, der von Jesus Christus eingesetzten Eucharistie, ein billiges «Pausenbrot» machen will, welches niemals heiligen kann.

Warum wollen immer mehr Paare nicht mehr kirchlich heiraten? Bedeutet ihnen der Bund mit Gott nichts mehr, welcher den Familien so lange Zeit den Segen verlieh?

Warum werden die Beichtstühle nicht mehr gebraucht? Ist das Heilige Busssakrament als wichtigste Voraussetzung, im Heiligen Messopfer geheiligt zu werden, vergessen?

Die Dämonen haben den Auftrag Luzifers gründlich ausgeführt. Sie haben den Weg für die schändlichen Eingriffe in die Schöpfung Gottes geebnet. Nichts mehr ist Sünde, was wissenschaftlich tönt, nichts mehr ist abartig, was Lust bereitet, alles ist erlaubt, was Fortschritt, Geld und Macht verspricht.

Wer sich gegen den Zeitgeist erhebt, wird als Sektierer, als gefährlicher Populist oder als kranker Spinner abgeurteilt. Wer es wagt den tonangebenden Meinungsmachern entgegenzutreten, wird mit Spott und Hohn überhäuft.

Bald wird erneut der Aufruf an alle noch echten Christen erfolgen, wenn die öffentlichen Debatten über die Reproduktionsmedizin beginnen. Für jeden Christen ist es Pflicht und Aufgabe, sich mit einem mutigen Bekenntnis für die Wahrung der menschlichen Würde einzusetzen.

Joh 15/18: Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

Sie hat uns beim Kampf gegen den Schwangerschaftsabbruch gehasst und wird uns beim Kampfe gegen die falsche Ökumene und gegen die Eingriffe ins menschliche Genom noch mehr hassen. Keiner, der sich getraut gegen eine solche Lästerung aufzutreten, kann auf einen irdischen Preis hoffen. Keiner von denen, die den Mut aufbringen, gegen eine vorherrschende Meinung zu reden, bekommt die Gelegenheit sich und seinen Glauben öffentlich und unzensuriert darzustellen.

Ebenso wird jede Medizin, die den Interessen der Pharmaindustrie entgegenläuft verfolgt und mundtot gemacht. Dies geschieht mit allen erfolgversprechenden alternativen Heilverfahren der Komplementärmedizin.

Beispiele dazu sind viele vorhanden, betrachten wir nur Hahnemanns Homöopathie, Paracelsus geistige Vorausschau, Simontons Visualisationsmodell, F. A. Popps Beweise des kohärenten (laserartigen) Lichtes in Form von Biophotonen, welches in Lichtgeschwindigkeit Informationen von Zelle zu Zelle viel schneller weitergibt, als dies chemische Reaktionen vermögen.

Weiter möchte ich Dr. M. Raths Kampf gegen die Machenschaften der Pharmaindustrie erwähnen. Die Erfolge seiner Zellular-Medizin erreichten mit Bestimmtheit eher den Goldstandard des Wirkungsnachweises als die Mehrheit der schulmedizinischen Therapien.

An erster Stelle aber sollte die von der geistigen Welt uns gegebene Vision der geistig-spirituellen Heilung durch das Gebet sein. Sie ist keinesfalls neu, diese einfachste, billigste und sicherste Heilmethode. Warum sollte eine im fernen Osten, in der griechischen Antike sowie im alttestamentarischen Judentum seit Jahrtausenden verankerten Heilmethode durch wiedererstandene Propheten nicht eine Renaissance erleben? Ohne diese wichtigste Säule wäre unsere geplante Klinik nur Schall und Rauch.

Eben weil wir zu dieser tragendsten Säule als Christen verpflichtet sind, müssen uns grosse Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden. Wir müssen verfolgt und gehasst sein, da wir den Machtinteressen einer pharmabestimmten Medizin und überdies einer modernistischen, gottfernen Theologie im Wege sind.

Matthäus