Willy Bolliger

Willy Bolliger wohnt in Olten, ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Er wurde 1942 geboren, wuchs mit vier Geschwistern auf dem elterlichen Bauernhof auf und schloss 1962 die Mechaniker-Lehre ab. Parallel zur beruflichen Tätigkeit als Werkzeugmacher wandte er sich einer Elektronikausbildung zu, die es ihm dann ermöglichte, eine interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit im Aussendienst anzunehmen.

Schon als Jugendlicher spielte er Blechblasinstrumente. Nebenberuflich besuchte er Bläser- und Dirigierkurse beim EMV.  Da ihn die Musik immer mehr in Bann zog, entschloss er sich zum Berufsstudium an der Musikakademie Basel, Abteilung Orchesterschule, im Hauptfach Fagott. Gegen 1970 erfolgte ein Wechsel des Studienplatzes ans Konservatorium Luzern. In diese Zeit fiel die Gründung der „Camerata Luzern“, eine Septett-Formation junger Musikstudenten des Konservatoriums Luzern, dessen Gründungsmitglied er war. Ferner spielte er als langjähriges Mitglied im „Raicha-Bläserquintett“ Luzern mit.

Im Frühling 1972 erfolgte der Diplomabschluss als Blasmusikdirigent und anschliessend daran ein Studienjahr in Paris, das sich ganz auf das Fagottspiel konzentrierte.

1974 war der Stellenantritt als Musiklehrer an der Städt. Musikschule Olten und gleichzeitig wurde ihm die Stelle als Solo-Fagottist im Aargauer Sinfonieorchester angeboten. Eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland schlossen sich an.
1984 wurde er zum Musikschulleiter gewählt. Infolge dieser Herausforderung  gab er die Orchesterstelle und den Fagottunterricht an den Kantonsschulen Aarau und Olten auf. Die Leitung der Musikschule hatte er bis zur vorzeitigen Pensionierung im Februar 2003 inne.

Nach dem Ableben seines Schwiegervaters im Jahre 1979 wurde er von der christkatholischen Kirche Olten zum Kirchenchordirigenten berufen und bildete sich anschliessend an der Kirchenmusikschule Luzern zum Kirchenmusiker aus.

Im Jahre 1984 lernte er das Gnadenwerk St. Michael von Dozwil kennen, dem er von Anfang an mit Überzeugung verbunden war. Daselbst stellte er sich im freiwilligen Dienst dem Musikwesen zur Verfügung und leitete von 1990 bis zu seiner Berufung zum Priester im Februar 2003, Blasmusik, Chor und Orchester der St. Michaelsvereinigung Dozwil.

Thomas Graber

Thomas Graber wohnt in Rorschacherberg, ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Er wurde 1951 geboren und wuchs zusammen mit fünf Geschwistern auf einem Bauernhof auf.

Nach Abschluss der Sekundarschule besuchte Thomas Graber das Lehrerseminar in Rorschach. Von 1971 bis 2006 unterrichtete er an der Mittelstufe Rorschacherberg. In der Lehrerausbildung arbeitete er als Praktikumsleiter mit.

Thomas Graber lernte das St. Michaelswerk schon in den Anfängen des Wirkens von Paul Kuhn kennen. Als er in Rorschach bei Paul Kuhn einen ersten Psychologiekurs besuchte, war er kaum 15 Jahre alt. Vom ersten Abend an war ihm bewusst, dass er das Gelernte in der Schule, in der Familie und im Sport erfolgreich einsetzen konnte. Seine sportliche Leidenschaft war das Gewichtheben. Er wurde mehrmals Schweizermeister bei den Junioren, bei der Elite und mit der Mannschaft.

Seit 1983 leitete er im St. Michaelswerk einen Kinder- und später auch einen Jugendchor. Von 1968 bis zu seiner Berufung als Priester im Februar 2003 sang er im grossen Chor mit.

 

Benedicite

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